Kiwi Verdampferköpfe (Coils)
Verdampferköpfe für das Kiwi E-Zigaretten sind Verschleißteile, die einen Heizdraht und Trägermaterial in Form von Watte enthalten. Da der Heizdraht bei jedem Zug das Liquid erhitzt und die Watte ständig mit Substanzen in Kontakt kommt und thermisch belastet wird, verschleißen diese Komponenten nach einer gewissen Zeit. Ein nachlassender Geschmack oder ein verbrannter Beigeschmack sind technische Indikatoren dafür, dass der Verdampferkopf gesättigt ist oder die Watte ihre Kapillarwirkung verloren hat. Um die Funktion des Geräts zu erhalten, ist dann ein Austausch des gesamten Pods zwingend erforderlich.
Widerstand und Zugverhalten
Bei der Auswahl der passenden Kiwi Pods ist der interne Widerstand entscheidend. Dieser bestimmt maßgeblich den Zugwiderstand und die benötigte Leistung:
- 1,2 Ohm: Ausgelegt für den MTL-Betrieb (Mouth-to-Lung). Dieser Widerstand erzeugt einen höheren Zugwiderstand, der dem einer klassischen Tabakzigarette ähnelt.
- Liquid-Wahl: Aufgrund der kleinen Kammer und der feinen Liquidzuführung sind diese Köpfe für ein Mischverhältnis von 50/50 (PG/VG) optimiert. Höhere VG-Anteile können zu Nachflussproblemen führen, da die Viskosität des Liquids die Watte zu langsam durchdringt.
- Kompatibilität: Stellen Sie sicher, dass der gewählte Pod mit Ihrem spezifischen Kiwi Modell kompatibel ist, da sich die elektrischen Kontaktpunkte je nach Generation unterscheiden können.
Anwendung und technische Hinweise
Die Lebensdauer eines Verdampferkopfes hängt direkt von der Nutzung und der Zusammensetzung des Liquids ab.
- Inbetriebnahme: Nach dem ersten Befüllen eines neuen Pods muss die Watte vollständig mit Liquid gesättigt sein. Lassen Sie das Gerät nach dem Befüllen deshalb mindestens 5 bis 10 Minuten aufrecht stehen, bevor Sie den ersten Zug tätigen. Dies verhindert einen sogenannten „Dry-Hit“, bei dem die trockene Watte durch den Heizdraht punktuell verbrennt.
- Leistung: Da das Kiwi System auf eine konstante Leistungsabgabe ausgelegt ist, sollten Sie zu lange Zugintervalle vermeiden. Kurze Pausen zwischen den Zügen geben dem Liquid Zeit, in die Watte nachzufließen.
- Wechselintervall: Es gibt keinen fixen Zeitraum für den Wechsel. Ein moderater Nutzer sollte bei klarem, nicht zu süßem Liquid mit einer Lebensdauer von etwa einer Woche rechnen. Bei sehr süßen Liquids karamellisieren die Rückstände am Heizdraht schneller, wodurch sich das Intervall verkürzt.